Schulsanitäter erreichen 2. Platz im Oberpfalzvergleich

 

Das Absetzen eines Notrufs, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Versorgung einer Schülerin nach einem Treppensturz oder einem Fahrradunfall und vieles mehr waren zum Glück nur Fallbeispiele, die für den Oberpfalz-Wettbewerb der Schulsanitäter äußerst realistisch dargestellt wurden. Insgesamt zehn Stationen, an denen nicht nur praktisches Handeln, sondern auch theoretisches Wissen abgefragt wurde, warteten am 12.02.2020 an der Nachbar-Realschule in Neutraubling auf unsere drei Schulsanitäter und eine Schulsanitäterin, die unsere Schule beim Leistungsvergleich vertraten.

Höchst motiviert lösten sie eine Aufgabe aus dem Bereich der Ersten Hilfe nach der anderen. Durch das Feedback, das die fachkundige Jury sofort nach jedem Fallbeispiel an das Team weitergab, diente der Wettbewerb nicht nur dem Abprüfen des Könnens, sondern hatte auch Fortbildungscharakter. So hatten unsere Schulsanis, die im Jugendrotkreuz organisiert sind, die Chance, weiter dazuzulernen und ihr Wissen zu vertiefen. Aus einer Gruppe von zehn Schulsanitätsdiensten erreichte unsere Schule einen phänomenalen zweiten Platz und darf demnach in die nächste Runde einziehen. Das bedeutet, dass sich unsere Schulsanis im bayernweiten Vergleich mit den Erst- und Zweitplatzierten der anderen Regierungsbezirke messen dürfen.

Fortsetzung folgt…

 

 

Links: RSD Andreas Gruber (Schulleiter RS Neutraubling)

Rechts: StRin Michaela Renner (Organisatorin - Leitung Schulsanitätsdienst RS Neutraubling)

 

 

Tatjana Erb

 

 

 

RSO erhält Insiderinfos zu Skikollektion 2021

 

Erst Ende Januar 2020 fand in München die ISPO (=Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) statt. Dort stellte der Skihersteller Völkl seine neue Kollektion für die nächste Wintersaison (2020/21) vor. Bis zu diesem Termin war die Produktion streng geheim.

Die Klasse 7 b erhielt noch vor einigen Presseleuten die Möglichkeit, sich die Herstellung eben dieser neuesten Skier anzusehen.

Der Hauptsitz der Firma Völkl befindet sich in Straubing. Völkl ist einer der größten und letzten Skihersteller in Deutschland. Seit 1923 vereint das Traditionsunternehmen die Leidenschaft für den Skisport und die Herstellung hochwertigster Produkte. Dies gelingt durch eine ausgeglichene Mischung von High-Tech-Innovationskraft und traditionellem Handwerk.

Im Drei-Schicht-Betrieb werden Skier produziert, wobei die Herstellung eines Skis ca. 150 - 180 Minuten reine Arbeitszeit benötigt.

Ausgestattet mit Kopfhörern, um den Ausführungen der Guides besser folgen zu können, durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 b und die begleitenden BWR-Lehrkräfte die einzelnen Produktionsschritte verfolgen. Los ging es, wie soll es anders sein, im Wareneingangslager. Über das Vorbereiten der benötigten Werksstoffe ging es zum Bedrucken der Designfolien. Bei der Produktion der einzelnen Skier wird auf höchste Präzision und Perfektion geachtet. So sind maximal fünf hundertstel Millimeter Abweichung erlaubt. Das ist dünner als ein Kopfhaar, weshalb beim Zusammenbau der einzelnen Bestandteile Schutzkleidung getragen werden muss und nach jedem einzelnen Arbeitsschritt eine Qualitätskontrolle durchgeführt wird. Die Erkundung endete im kleinen Völkl-Ski-Museum, in dem verschiedene Skimodelle ab dem Jahr 1923 ausgestellt sind.

Durch die Erkundung wurden somit die im LehrplanPLUS verankerten Werkstoffarten und der Aufbau eines Fertigungsunternehmens realitätsnah wiederholt.

Nach der rund 90-minütigen Werksführung standen die beiden Guides den Schülerinnen und Schülern noch für Fragen zur Verfügung. Als Fragen zur Energiebilanz der Firma Völkl auftauchten, wurde zur Beantwortung noch ein weiterer mit dieser Materie vertrauter Mitarbeiter dazu gerufen. Bis auf die in dieser Branche üblichen Firmengeheimnisse hat die Klasse somit alles erfahren, was sie wissen wollte.

Die Firma Völkl ermöglichte es, anschaulich und in interessanter Darstellungsweise theoretisches Wissen mit der Praxis zu verbinden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen verantwortlichen Personen bedanken.

 

 

Birgit Bräu

 

Projekt Hochbeet

Ansprechpartner: Kathrin Geigenberger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Termine im Schuljahr 2019/20  (Mittwoch, 13:30 – 14:30 Uhr):

18.09.2019:      Thema: „Rund um die Kartoffel“
                               Kartoffeln und Mais ernten, Tomaten ernten und verkosten,

25.09.2019:      Thema: „Nachtschattengewächse – Was ist das?“
                               Kartoffeln und Mais verkosten

09.10.2019:      Saatbänder und Pflanzschilder fürs neue Schuljahr erstellen

16.10.2019:       Beete auf den Winter vorbereiten, Werkzeuge reinigen

 

Ab März/April 2020 startet die neue Gartensaison! Es werden neue Gärtnerinnen und Gärtner aus den Klassen 6 – 7 gesucht. Bewerbung bei Frau Geigenberger!

 

Aktuelles

Bildergalerie

  • Letztes Schuljahr
  • September 2019
  • Oktober 2019

Rezepte

  • Kräuterbutter
  • Pellkartoffeln
  • Mais

Wissenwertes

  • Rund um die Kartoffel
  • Was sind Nachtschattengewächse?

Das 2. Kompetenztraining der 9. Klassen am 14.1.20 stand erneut unter dem Oberthema „Bewerbertraining“.

Alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen durften am Computer einen berufsspezifischen Einstellungstest durchlaufen und erhielten eine detaillierte Auswertung ihrer Leistungen. Obwohl bereits bekannt war, dass bei Einstellungstests bewusst zu wenig Zeit gegeben wird, um den Bewerber auf Stressresistenz und Durchhaltevermögen zu prüfen, waren viele überrascht über die Fülle der Aufgaben, die in kurzer Zeit zu bewältigen waren. Besonders bei den Kategorien räumliches Vorstellungsvermögen und Allgemeinwissen gaben viele Schülerinnen und Schüler an, noch Probleme zu haben.

Frau Hierl schulte zwei 9. Klassen für anstehende Assessmentcenter. Dabei war die erste Herausforderung nach 5 Minuten Vorbereitungszeit, sich selbst innerhalb von drei Minuten vorzustellen. In der Selbstpräsentation sollten folgende Inhalte enthalten sein: Vorstellung, Lebenslauf, berufliche Ziele, Besonderheiten und private Interessen. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben nur weniger als eine Minute sprechen können. Die Referentin gab Tipps, wie die entsprechenden Vorträge verlängert werden könnten. Insbesondere die freiwilligen Betriebspraktika eignen sich für den sinnvollen Ausbau der Selbstvorstellung. Die zweite Herausforderung war eine sogenannte Postkorbübung, bei der die Schülerinnen und Schüler eine Fülle von Emails bzw. Terminen sinnvoll verarbeiten mussten.  Aufgaben mussten nach Priorität geordnet oder delegiert werden, außerdem mussten Abgabetermine beachtet werden. Bei dieser Übung wird primär das Entscheidungsverhalten, das Verhalten in Stresssituationen und die Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten, abgeprüft. Bei der dritten und letzten Herausforderung wurde die Team- und Führungsfähigkeit in Augenschein genommen. Die Schülerinnen und Schüler sollten in Gruppen ein Marketingkonzept für eine vegane Pizza entwerfen. Schnell zeigte sich schon bei der Namenswahl für die Pizza, dass auch die Zusammenarbeit im Team gelernt sein will.

Frau Wagner prüfte nochmals eine Klasse auf Herz und Nieren zur Bewerbung und zum Vorstellungsgespräch. Dabei betonte sie nochmal die Bedeutung der absolvierten freiwilligen Betriebspraktika für den zukünftigen Arbeitgeber. Der durchschnittliche zukünftige Auszubildende sollte in etwa 2-4 Betriebspraktika absolvieren, um einen guten Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen. Lange Diskussionen lösten auch das Deckblatt, das Anschreiben und der Lebenslauf aus. Hierzu bekamen die Schülerinnen und Schüler nochmal hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis.

Herzlichen Dank an alle Referenten, die sich mit viel Engagement in unser 2. Kompetenztraining eingebracht haben. Der Blick einer Person, die selbst Auszubildende auswählt, ist für die Schülerinnen und Schüler sehr gewinnbringend und eine gute Abwechslung zum normalen Unterrichtsalltag.

 

Stephanie Schneidt-Schindler

 

 

 

 

 

 

 

 

Elina Bell aus der Klasse 6 b gewinnt den Vorlesewettbewerb 2019!

Auch in diesem Jahr freuten sich wieder mehr als 150 Kinder auf die Klassensieger aus den drei sechsten Klassen.
Sie warteten gespannt in der weihnachtlich geschmückten Aula, um mit Stimmzetteln in den Händen die „Lesekönige“ aus den sechsten Klassen zu begrüßen.

Der alljährlich bundesweit ausgeschriebene Vorlesewettbewerb der „Stiftung Lesen“ und des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ ist an unserer Schule seit vielen Jahren ein schönes Ereignis in der Vorweihnachtszeit.

Eine erwartungsvolle Jury, bestehend aus den Schülern der fünften und sechsten Klassen und einem Gremium aus Elternvertretung und Lehrern, fand sich in der Aula ein, um die Lesekönigin oder den Lesekönig an der Realschule zu finden. Einige Tage zuvor waren in den sechsten Klassen bereits die Klassensieger im Deutschunterricht ermittelt worden, sodass sich nun die besten Leser im Wettstreit gegenüberstanden. Die drei Parallelklassen wurden durch je zwei Schüler vertreten, die sich mutig und bestens vorbereitet dem Wettbewerb stellten: Luisa-Marie Oliva-Senft und Korbinian Wild (6 a), Selma Talbi und Elina Bell (6 b) sowie Felix Preißer und Joshua Weber (6 c).  

 

 

Jeder Leser sollte zunächst einen Ausschnitt aus einem von ihm frei gewählten Buch vorlesen. Die Schüler suchten sich hierfür Bücher aus wie „Wie man seine voll peinlichen Eltern erträgt“, „Baum der Wünsche“, „Leberkäs-Junkie“, „Lotta-Leben“ oder „Die drei??? Im Netz des Drachen“. In der zweiten Runde wurden die Bedingungen schwieriger. Aufgabe war es, aus dem den Schülern nicht bekannten Buch „Mein Bruder ist ein Superheld“ (von David Salomons) vorzulesen. Schließlich stand fest, dass es allen voran Elina Bell gelungen war, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen, was ihr schließlich den ersten Platz einbrachte. Sie verwies damit Korbinian Wild aus der Klasse 6 b auf den zweiten Platz.
Am Ende konnten sich die Teilnehmer über Urkunden und Preise aus den Händen von Frau Liepelt vom Elternbeirat freuen.

Herzlichen Glückwunsch an Elina und ein großes Dankeschön an alle Leser!

Alexandra Hammerl

 

 

Foto: H. T., Elina Bell, Korbinian Wild, Luisa-Marie Oliva-Senft, Joshua Weber und Felix Preißer