"Europa macht Schule" ist ein Programm zur Förderung der Begegnung unter Europäern. Ziel des Programms ist es, Europa konkret und lebendig werden zu lassen. Andere Kulturen sollen erfahrbar werden und ein Dialog über das Gemeinsame und Unterschiedliche entstehen.

Dafür stellen Studierende aus ganz Europa ihr Heimatland auf kreative und anschauliche Weise vor. Sie werden in den Schulunterricht einbezogen und gestalten gemeinsam mit der Klasse ein kleines Projekt.

So besuchte die RSO am 26.02.2014 die Studentin Frau Zhirnova, um der Klasse 6 c ihr Heimatland Russland näher zu bringen. Die in Kleingruppen eingeteilte Klasse erfuhr nicht nur, welche Unterschiede es zwischen der russischen und der deutschen Schrift gibt sondern erhielt zudem (durch ein eigens zum Thema Russland konzipiertes Lernspiel) viele Informationen zu Russlands Politik, Geographie und Kultur. Das kam bei allen Schüler sichtlich gut an, denn es wurde lebhaft gewürfelt, gerätselt und über die Fragen diskutiert. Danach präsentierte und erklärte Frau Zhirnova verschiedene Bilder zu Landschaftszonen und Sehenswürdigkeiten, die dann auf einem großen Russlandplakat von den Schülern zugeordnet wurden.

Bei einem weiteren Spiel erarbeiteten die Schüler Unterschiede zwischen Russland und Deutschland und hielten ihre Ergebnisse auf einem weiteren Plakat fest.

In der letzten Stunde des Projekts erzählte Frau Zhirnova ausführlich vom russischen "Maslenitsa"- Fest, welches in Russland traditionell am Ende des Winters mit dem Verbrennen der Maslenitsa-Puppe, einer Strohpuppe, welche den Winter symbolisiert, gefeiert wird. Gegessen wird bei diesem Fest der sog. "Bliny", eine Art Eierpfannkuchen, der traditionell mit Sauerrahm, aber auch mit Konfitüre bestrichen wird.

Die Studentin hatte für die ganze Klasse Blinys vorbereitet und zeigte dazu einen kurzen Film zum Maslenitsa-Fest, welches nun von der Klasse zum Abschluss des Projekts gefeiert werden durfte.

Die Projektergebnisse waren in einer kleinen Ausstellung in der Aula der Schule zu sehen, zudem fand am 17. Mai 2014 eine gemeinsame Präsentation aller Projekte an der Universität Regensburg statt.

Birgit Beck