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Am 13.04.2018 fand der dritte Kooperationstag mit dem Netto Marken-Discount AG & Co. KG aus Maxhütte statt. Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Wahlpflichtfächergruppe II hatten Gelegenheit ihr erworbenes Wissen rund um die Bewerbung aufzufrischen und praktisch anzuwenden. Dabei erhielten sie direktes Feedback von der Fachfrau.

Frau Reindl, die Leiterin der Koordinationsstelle Ausbildung bei Netto, gab uns Einblicke in die Bewerberauswahl bei Netto. Sechs Schüler nutzen die Gelegenheit, die Begrüßung beim Vorstellungsgespräch zu üben und direkt Feedback zum Händedruck, Benimmregeln und Co. zu erhalten. Dabei lieferte Frau Reindl beispielsweise eine anschauliche Erklärung, warum immer zuerst der Vor- und dann der Nachname genannt werden sollte. Neben der Begrüßung führte Frau Reindl mit mehreren Schülerinnen und Schülern ein komplettes Vorstellungsgespräch durch und machte sich Notizen. Dabei wollte Frau Reindl unter anderem testen, wie gut die Schülerinnen und Schüler ihren einleitenden Worten zum Unternehmen gefolgt sind. Außerdem stellte sie Fragen zu Noten von Schülerinnen und Schülern und erklärte die Bedeutung für die Bewerberauswahl dieser bei Netto. Nicht unbedingt die Notenstufe sei entscheidend, sondern die Begründung, warum z. B. eine schlechtere Note in einem Fach erzielt wurde. Besonders verpönt ist dabei, wenn die Bewerber die Schuld auf Lehrkräfte oder Mitschüler schieben. Interessant war neben gängigen Fragen wie z. B. Stärken und Schwächen, die Frage, welchen Notenschnitt sich die Schülerinnen und Schüler für die Abschlussprüfung zum Ziel gesetzt haben. Es wurde den Schülern ausführlich erläutert, wie die unterschiedlichen Antworten diesbezüglich ausgewertet würden und unter welchem Hintergrund die Frage gestellt wird.

Neben diesem praktischen Einüben von Vorstellungsgesprächen wies Frau Reindl die Schülerinnen und Schüler noch auf kleinere Spitzfindigkeiten bei der Bewerbung hin. Besonderes interessant war die Begründung, warum man sich eine Emailadresse exklusiv für Bewerbungen zulegen sollte und warum eine Bewerbung per Email der Onlinebewerbung in einer Maske vorzuziehen ist. Außerdem ging sie kurz auf die Unterschiede zwischen einer Bewerbung bei einem großen Konzern und einem mittelständischen Betrieb ein.

Anschaulich wurde in diesen zwei Schulstunden dem Bewerbungscredo "You never get a second chance to make a first impression" Leben eingehaucht. Wir hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler nachhaltig an diese Unterrichtseinheit erinnern und ihr Wissen in den anstehenden echten Vorstellungsgesprächen gut umsetzen können.

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Stephanie Schneidt-Schindler




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