Am 24.04.2018 begeisterte Continental die Klassen 9 a und 9 d für Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie. Virtuelle Welten sind den meisten Jugendlichen von Videospielen bekannt. Aber eine solche Welt selbst zu kreieren, ist gar nicht so einfach.

Vor allem, wenn man dazu einem virtuellen Baumeister die richtigen Befehle geben muss, damit z. B. eine CNC-Fräse das korrekte Werkstück anfertigt. Auch im Auto spielt die Software-Programmierung eine immer größere Rolle. Deshalb hat der internationale Automobilzulieferer in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie ein interessantes Programm für interessierte Schülerinnen und Schüler zusammengestellt.  Neben einer Werksführung und einem Vortrag zu Ausbildungsberufen bei Continental, konnten die Schülerinnen und Schüler das rollende Informationszentrum ("Info Truck") der bayerischen Metall- und Elektroindustrie besuchen.

Diese Unterrichtseinheit außerhalb der Schule soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, in die Arbeitswelt eines Unternehmens hineinzuschnuppern. In verschiedenen Stationen konnten die Jugendlichen dann selbst aktiv werden. Sie hatten die Gelegenheit an Demo-Stationen, eine computergesteuerte Fräsmaschine zu bedienen, einen Schaltkreis aus einzelnen Modulen aufzubauen, eine Verpackungsmaschine zu simulieren und vieles mehr. Einigen Schülern der Klasse 9 a gelang es dabei den Leiter des Infotrucks mit ihrem physikalischen Wissen nachhaltig zu beeindrucken.

Continental beschäftigt in Regensburg rund 7 500 Mitarbeiter und bietet hier neben der Ausbildung in acht technischen und kaufmännischen Berufen auch sechs duale Studiengänge an. Zurzeit absolvieren am Standort mehr als 200 ContiAzubis und ContiBachelors eine Ausbildung, davon sind 97 weiblich. Dass Continental Regensburg den attraktivsten und fortschrittlichsten Arbeitgebern der Region zählt, zeigen die Bewerberzahlen: Für den Ausbildungsstart im September 2017 meldeten sich für 69 Ausbildungsplätze rund 1 200 Interessenten. Die Ausbildungsleiterin gab an, dass die Bewerberauswahl neben guten Noten und den Ergebnissen des Auswahltests auch auf dem Vorhandensein von Betriebspraktika in dem Bereich basiert. Diese Praktika zeigen ihr, ob eine Schülerin bzw. ein Schüler sich mit dem Beruf auseinandergesetzt hat und weiß was auf sie/ihn zukommt.

Stephanie Schneidt-Schindler