Lernort Staatsregierung am 11.02.2019


„Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen.“ (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

Diese Erkenntnis gilt auch für den Unterricht im Fach Sozialkunde. Daher bemühte sich die Fachschaft Sozialkunde den Schülern/innen praxisnahe Einblicke zu ermöglichen, um deren Verständnis über das politische System Bayerns und die politischen Prozesse zu fördern. Die Teilnahme an „Lernort Staatsregierung“ ermöglichte den Schülern die Exekutivarbeit der Bayerischen Regierung zu erfassen.
Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts erkundeten die Schüler/innen der Klasse 10 b zusammen mit anderen Schülern das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Heimat.

Nach der Ankunft in München stärkten sich die Jugendlichen mit einer Brotzeit und wurden von einer Mitarbeiterin über die Aufgaben des Ministeriums unterrichtet. Im Vorfeld überlegten sich die Schüler/innen Fragen zu aktuellen Problemen und Herausforderungen der Bayerischen Landespolitik. Sie diskutierten mit einem Mitarbeiter des Ministeriums über die verschiedenen Steuersätze, die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer. Im Anschluss an die Diskussion besichtigten die Schüler/innen den „grünen Salon“ im Finanzministerium. Der „grüne Salon“ ist das Besprechungszimmer unseres Finanzministers Albert Füracker. Dort wurden die Jugendlichen über den Arbeitsalltag, die Aufgaben und das Einkommen eines Bayerischen Ministers informiert. Nach dem Mittagessen erkundeten die Jugendlichen die Staatskanzlei. Ein kurzes Quiz über den Aufbau des Freistaats Bayerns aktualisierte das Vorwissen der Jugendlichen. Eine Mitarbeiterin der Landeszentrale für politische Bildung führte die Schüler/innen durch das Gebäude und informierte sie über die Geschichte, Arbeitsabläufe und Aufgaben der Bayerischen Staatskanzlei.
Durch diesen unmittelbaren Kontakt mit wichtigen Teilen der bayerischen Exekutive wurde die politische Urteilsfähigkeit unserer Abschlussschüler/innen gefördert und ihnen ein bleibender Eindruck über den Aufbau und die Funktionsweise unseres Regierungssystems ermöglicht.

Mathias Simmerl