Die Schulfamilie freute sich im September 2016 über den Zuwachs von 8 Studienreferendaren für die Fächer Mathematik, Deutsch, Geschichte und Kunst. Die Junglehrer/innen wurden zunächst von der Seminarleiterin RSDin Frau Monika Müller-Sperl herzlich empfangen und in den 2. Abschnitt der Lehramtsausbildung eingeführt. Während des Referendariats bleiben die Referendarinnen und Referendare zunächst für ein Jahr an unserer Seminarschule und gehen danach für ein Jahr an eine andere Realschule in das sogenannte Einsatzjahr.

Zu den grundsätzlichen Aufgaben des Vorbereitungsdienstes gehören die Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der Erziehungswissenschaften und der staatsbürgerlichen Bildung sowie in der Didaktik und Methodik der Prüfungsfächer auf der Grundlage des Studiums. Ganz besonders steht in diesem Ausbildungsabschnitt natürlich die Einführung in die Schulpraxis und in die besonderen Aufgaben einer Realschullehrkraft im Mittelpunkt. An der Seminarschule erfolgen darüber hinaus Hospitationen in den gewählten Fächern, Lehrversuche mit ausführlicher Besprechung, zusammenhängender Unterricht sowie gegebenenfalls eigenverantwortlicher Unterricht der Studienreferendare. Eine Seminarschule zu sein hat viele Vorteile, denn der Unterricht von und durch Referendare bietet Abwechslung. Da von den angehenden Lehrkräften verschiedene Methoden- und Sozialformen (Partner-, Gruppenarbeit, spielerische Elemente, etc.) eingeübt werden, kommen diese verstärkt im Unterricht zum Einsatz. Diese Methodenvielfalt sorgt dafür, dass die verschiedenen Lerntypen individuell angesprochen und motiviert werden. Da die Referendarinnen und Referendare direkt von der Universität in das Referendariat gehen, bringen sie innovative Ideen mit und der sinnvolle Umgang mit modernen Medien gewinnt an Bedeutung. Neben dem regulären Unterricht werden die Studienreferendare auch bei der Organisation und Durchführung von Unterrichtsgängen und Expertengesprächen maßgeblich beteiligt. Vorbereitet und geschult werden die Referendare auch in Sachen Sprecherziehung und Erste Hilfe. Das gesamte Seminar erhält Einblicke in die Grundfragen staatsbürgerlicher Bildung.

Trotz der höheren Arbeitsbelastung, die ein Seminarbetrieb mit sich bringt, sind wir sehr stolz darauf, an der Ausbildung zukünftiger Realschullehrkräfte mitzuwirken und unseren Teil zur Verbesserung der Unterrichtsqualität an Realschulen beizutragen. Wir wünschen unserem Studienseminar 2016/18 ein erfolgreiches und lehrreiches Schuljahr 2016/17 an der Realschule Obertraubling.

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Stephanie Schneidt-Schindler